MAYA UND IHR ALLTAG ALS MALER-GESELLIN

An einem ganz normalen Arbeitstag klingelt mich der Wecker um 5 Uhr aus dem Bett. Ganz schön früh, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und hat so noch einiges vom Tag.


Manchmal frühstücke ich Zuhause, aber öfter hole ich mir auf dem Weg zum Treffpunkt in der Nähe der Baustelle etwas zum Frühstücken, denn ohne kriegt man durch die körperliche Arbeit irgendwann ganz schönen Hunger!


Um 6:30 Uhr treffen wir uns, denn die meisten Aufträge beginnen gegen 7 Uhr.


Mein Betrieb übernimmt vor Allem Mieteraufträge für große Wohnungsgesellschaften, aber die anderen Azubis in meiner Berufsschulklasse arbeiten zum Beispiel auch an großen Objekten, wie Hotels, Büros oder Schulen oder kümmern sich ausschließlich um Privatwohnungen. Bei diesen Mietaufträgen machen wir neben kleinen Ausbesserungen an Fenstern, Türen oder Wänden in bewohnten Wohnungen auch komplette Renovierungen der Wohnungen, wenn sie zum Beispiel neu vermietet oder saniert werden sollen.


Die Mieter der Wohnungen, in denen wir arbeiten, öffnen meist recht verschlafen die Tür und wir räumen dann erstmal das ganze Abdeckmaterial in die Wohnung, denn die Böden und auch die Möbel müssen natürlich geschützt werden, wenn wir anfangen mit dem Abschleifen von Türen oder dem Streichen Wänden und Decken.


Als Azubi darf man dann auch gerne mal ein bisschen Frühsport machen und die restlichen Materialien in die Wohnung bringen. Besonders Spaß macht es dann einen 25 kg Sack Spachtelmasse in den 4. Stock eines Altbaus zu tragen 😉 Aber gut, so spare ich mir den teuren Vertrag im Fitnessstudio!


Dann fangen wir mit den entsprechenden Renovierungsarbeiten an, je nachdem was der Kunde in Auftrag gegeben hat, kann das jeden Tag und in jeder Wohnung etwas anderes sein. Dabei tragen wir immer Arbeitskleidung. So versaut man sich nicht seine eigentliche Kleidung und hat genügend Taschen in den Hosen, um wichtiges Werkzeug, wie Cuttermesser, Zollstöcke oder Spachtel zu verstauen.


Gegen 11 Uhr legen wir immer eine Pause ein und essen zusammen was Leckeres. Manchmal holen wir uns was vor Ort oder nehmen selbst Stullen mit.


Die Tage sind gut durchgeplant. Meist fahren wir drei bis vier Mieter am Tag nacheinander ab. Eigentlich ist an so einem Tag um 16 Uhr Feierabend, aber da manche Mietaufträge mal länger oder kürzer dauern, kann sich das auch mal ändern.


Unser Material, das wir immer in unseren Transportern zu den Wohnungen bringen, kaufen wir eigentlich immer am Vortag beim Händler ein. Das heißt wir müssen planen, was wir am nächsten Tag brauchen könnten. Fällt uns aber auf, dass etwas fehlt, fahren wir auch zwischen den Terminen kurz einkaufen und lassen uns da noch schnell einen Kaffee schmecken.


Als Azubi bin ich eigentlich immer mit einem Meister unterwegs, der mir noch viel zeigen und erklären kann und in meinem Fall ein sehr netter und erfrischender Mensch ist. Aber klar, normalerweise ist der Ton auf den Baustellen auch manchmal etwas rauer, daran muss man sich eben gewöhnen.


Nach so einem Tag weiß man was man gemacht hat und kann im besten Fall auch schon ein Ergebnis in der Wohnung sehen, was mir immer ein gutes Gefühl gibt etwas geschafft zu haben. Dann fahre ich nach Hause und genieße noch meinen Feierabend.

SCHON BOCK? BEWIRB DICH JETZT AUF EINES UNSERER STELLENANGEBOTE!

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